| Fakt |
Anmerkungen |
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Die BI ist grundsätzlich
für
die Ansiedlung von Gewerbe
bzw. Industrie im Raum Meiningen und damit für die Schaffung
neuer Arbeitsplätze. Dazu können unserer Meinung nach
bereits erschlossene Gewerbegebiete mit ausreichend freien Ressourcen
und vorhandener Infrastruktur genutzt werden.
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Kleine und Mittelständische Gewerbeunternehmen benötigen ebenfalls Arbeitsplätze, sind besser in vorhandene Strukturen zu integrieren, nachhaltiger und besitzen meist stärkere regionale Verbundenheit. Und überhaupt, Natur naher Tourismus bietet unter anderem auch Arbeitsplätze.
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Die Flugplatzfläche
wurde von der Stadt Meiningen als „Vorhaltegebiet für Natur
und Landschaft angekauft“
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"Erst wenn die Stadt durch Gewerbeansiedlung und den entsprechenden
Flächenverkauf wirklich Erlöse erzielt, wird möglicherweise eine
Nachzahlung an den Bund für das "Flugplatzgrundstück fällig." Zitat R.
Kupietz |
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Die BI hält die
Investition in eine
völlig neue Infrastruktur (Kosten von 5,3 bis 7,3 Mio € sind im Gespräch) auf dem
Rohrer Berg für
eine Verschwendung von Steuergeldern.
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Wie viel darf ein neuer Arbeitsplatz den Steuerzahler kosten, denn Fördermittel sind auch nur Steuergelder! |
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Bisher existiert noch kein
Finanzierungskonzept
für die Erschließung des Industriegebietes „Rohrer
Berg“. Trotzdem ist davon auszugehen, dass ein potentieller
Investor mit Dumpingpreisen
(„Kampfpreis“
laut Aussage des Landtagsabgeordneten Michael Heym - CDU) für
die benötigte Fläche zur Ansiedlung motiviert werden soll.
Die vom Industriegebiet Thüringer Tor erwarteten 8 EUR/m2
werden mindestens unterboten.
Eine Förderzusage für die Erschließung des
Industriegebietes existiert noch nicht. Eine nachhaltige große
Belastung des Städtischen Haushaltes ist abzusehen. Damit wird
die Handlungsfähigkeit der Kultur-und Theaterstadt Meiningen
massiv eingeschränkt.
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Welche konkreten Gründe
seitens Stadtrat gibt es gegen die alternativen
Industriegebiete 30Acker, Queienfeld?
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Welche Garantien gibt es, dass die
Fläche Rohrer Berg
künftig nicht weiter als wie derzeit geplant ausgedehnt wird?
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Kann ein Mittelzentrum nicht auch
mit Nachbargemeinden zusammenarbeiten?
Können
sich Gemeinden zum Zweck der Vermarktung gemeinsamer Industriegebiete
zusammenschließen?
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Welche Kontakte zu den
Nachbar- gemeinden werden auf welchem Niveau gepflegt?
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Die BI setzt
bei der Planung und Erschließung von Industrie- und
Gewerbegebieten auf
eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden
von Meiningen. So sind unter Anderen gemeinsame Erschließungen
des zweiten Bausabschnittes des Industriegebietes Thüringer Tor
mit der VG Grabfeld oder des Standortes Grimmenthal-Einhausen mit der
VG Salzbrücke möglich. Damit wird auch dem Argument der
fehlenden Steuereinnahmen für das Mittelzentrum Meiningen mit
seinen Vorhalteverpflichtungen für das Umland Wind aus den
Segeln genommen.
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Aktuell der neue Verkehrsanschluss für das gewerbegebiet in Einhausen. mit geringem Aufwand alte Flächen erschlossen.
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Noch unbestätigten Äußerungen
zufolge soll das Industriegebiet Thüringer Tor bahntechnisch
angebunden werden. Damit ist auch infrastrukturell die Erreichbarkeit
von Meiningen mit
öffentlichen Verkehrsmitteln zusätzlich zu den Anbindungen
der Meininger Busbetriebe gegeben.
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Leider bleibt das ein Wunsch, denn auch hier wurde nicht weit genug gedacht. Wie Sinnvoll wäre doch die Anbindung eines Gewerbe- oder Industriestandortes an die (Werra) Bahn.
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Die finanziellen Lasten der Stadt
Meiningen müssen künftig auf Grund der demografischen
Entwicklung von
immer weniger Einwohnern getragen werden. Das
Stadtentwicklungskonzept geht weiter davon aus, dass Meiningen mit
einem steigenden Altersdurchschnitt unter den Einwohnern zu rechnen
hat. Dementsprechend sollen Angebote der Naherholung, kulturelle,
touristische, und medizinische Angebote vorgehalten bzw. entwickelt
werden. Außerdem schrumpft die Stadt politisch gewollt und
gelenkt vom Rand zur Mitte. Damit werden am Stadtrand erschlossene
Flächen frei. Damit wird aber auch deutlich, dass
Fehlinvestitionen
in Größenordnungen oder Belastungen des Stadthaushaltes
durch fehlende Fördermittel oder knapp kalkulierte
Grundstückspreise für Investoren durch die Meininger
Bevölkerung nicht mehr zu tragen sind.
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Der aktuelle Haushaltsplan zeigt diese Situation deutlich. Bundespolitik sollte nicht automatisch als Vorbild angesehen werden, wer bekommt schon einen Kredit ohne entsprechende Absicherung/ Gegenfinanzierung.
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Wie sieht die Stadtentwicklung
aus?
Industriestadt oder/und geistig/kulturelles
Zentrum?
Flächennutzungsplan?
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Wie ist der Zusammenhang zwischen
Förderung der Stadt Meiningen mit der damit erforderlichen
Vorhaltung von Industrieflächen? Welche Fläche bringt
welchen Fördermittelbetrag? Sind die Fördermittel
rückzuzahlen?
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Gibt es eine
Kosten/Nutzen-Rechnung vor dem Verkauf von Industrieflächen? -
Wie rentabel sind die zuzugswilligen Firmen für die Stadt? Wie lange bleiben Firmen die wegen Fördermitteln einen Standort rentabel finden noch wenn es keine Fördermittel mehr gibt?
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Gibt es Zusagen von den
zuzugswilligen Firmen, welcher Anteil von Arbeitskräften aus der
Region Meiningen eingestellt werden soll? Ist das überhaupt
möglich? Haben wir die entsprechend qualifizierten
Arbeitskräfte?
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Geht es um Arbeitsplätze oder
geht es um die Gewerbesteuer?
Wie lange gibt es noch die
Gewerbesteuer?
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Welchen wirtschaftlichen Wert
messen die Stadtratsmitglieder dem Objekt „Grüner Gürtel“
bei? Welche Vorstellungen gibt es zur Vermarktung der „Lage
Meiningens“ unter dem
Aspekt zur Ansiedlung von Gewerben, die darauf großen Wert
legen?
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Die BI setzt sich für die
Erhaltung des grünen Tores von Meiningen ein, sie ist gegen
das unnötige Versiegeln von Grünflächen im Sinne eines
nachhaltigen Klimaschutzes, der Artenerhaltung und der touristischen
Nutzung.
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